Kommunikation via Web 2.0, Segen oder Fluch?

Veröffentlicht: 8. April 2009 von Sonja Greye in Allgemein, Beruf
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Das Internet hat die Kommunikation für Firmen aber auch für jedermann sehr vereinfacht und beschleunigt. Niemand macht sich mehr Sorgen über Ferngespräche und deren Kosten, wenn man ja twittern, mailen und chatten kann. Das Web 2.0 hält so einiges bereit. Aber was sind die Tücken solch einer Kommunikation?
Erst sollte geklärt werden, was Kommunikation überhaupt bedeutet:

Kommunikation
(lat.) K. bezeichnet den Austausch von Informationen zwischen zwei oder mehreren Personen. Als elementare Notwendigkeit menschlicher Existenz und wichtigstes soziales Bindemittel kann K. über Sprache, Mimik, Gestik, durch schriftlichen Austausch, Medien etc. stattfinden. Zu unterscheiden sind a) interpersonale K. (unmittelbar und mittelbar zwischen Personen), b) Massen-K. (wenige Journalisten bereiten Informationen auf, die von vielen Lesern konsumiert werden) und c) Gruppen-K. (innerhalb bestimmter, organisierter sozialer Gruppen, Verbände, Parteien).

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 4., aktual. Aufl. Bonn: Dietz 2006.

Oberstes Ziel der Kommunikation ist die Verständigung untereinander. Dies kann mit Hilfe der Medien sehr schnell und einfach erfolgen. Jedoch kommt es hierbei sehr häufig zu Missverständnissen. Beispielsweise bei einer Email oder einem Tweet, den der Kommunikationspartner völlig anders interpretiert hat, als der Autor es eigentlich meinte. Aber woran liegt das?

Wichtiger Aspekt ist hier die nonverbale Kommunikation, die jeder Mensch betreibt ohne darüber nachzudenken. Dazu gehören Mimik und Gestik. Ein Lächeln ist beispielsweise eines der frühesten Kommunikationsmittel zwischen Baby und Eltern. Durch diese Art der Kommunikation verrät der Mensch seinem Gegenüber seine Einstellung zu dem Gesagten. Ein zweideutiger Satz kann somit durch die entsprechende Mimik nur noch als eindeutig gewertet werden. Allerdings ist diese Art der Kommunikation auch schwerer zu steuern.
Nonverbale Kommunikation

Da bei der Kommunikation via Web 2.0 hat der Mensch höchstens mittels eines Smileys die Möglichkeit, seine Mimik mitzuteilen. Somit ist es hier umso wichtiger, eindeutig zu schreiben. Eventuell ist es notwendig Sachverhalte ausführlicher darzustellen, als man dies in einem Gespräch tun würde. Hier hat man eben den Gesprächspartner nicht vor sich und kann auch nicht auf seine Aktionen reagieren.

Generell gilt, dass man im Netz oft nicht nur denjenigen erreicht, mit dem man kommunizieren wollte, sondern eben die ganze virtuelle Welt. Eine Vielzahl von Charakteren, die alle auf unterschiedliche Weise Informationsgewinnung betreiben. Somit sind Missverständnisse vorprogrammiert aber auch vermeidbar.

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